Durststrecke (1960 - 1968)
In den folgenden Jahren stagnierte die Entwicklung des Chores. Junge Bläser stießen zum Chor und gingen wieder, zum Teil aus beruflichen Gründen, aber auch, weil die Ausdauer und die rechte Lust und Liebe zur Blasmusik fehlten.

Die älteren Bläser aber mussten schließlich dem Alter Tribut zollen und nach und nach die bläserische Tätigkeit ganz aufgeben. In der Phase besuchten ganze sechs bis maximal zehn Bläser die Proben oder konnten bei den Auftritten eingesetzt werden.

Ein großes Problem war lange Zeit die Suche nach einem geeigneten Probenraum. In der Gründerzeit wurde in den Wohnungen der Bläser geübt, manchmal auch im Cafe Klinger, dann längere Zeit in verschiedenen Schulsälen. Zu all diesen Proben mussten neben den Instrumenten natürlich auch die Noten transportiert werden.

Erst mit der Anschaffung des Gemeindesälchens hinter dem alten Pfarrhaus und später mit dem Bau des Gemeindehauses in de Speyerstr. fand der Chor seine Heimstatt.

Ende der 60er Jahre ging es dann wieder aufwärts:

Die jungen Wilden kamen.